PRAXIS FÜR PSYCHOTHERAPIE & ENTSPANNUNGSVERFAHREN

TSM   TINNITUS – SELBST – MANAGEMENT
  Hannelore Neubert-Klaus


 
 
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Psychotherapie

 

Information zur Psychotherapie

Sie möchten sich für eine Therapie anmelden und haben damit einen ersten wichtigen, auch mutigen Schritt getan, in ihrem Leben oder für sich etwas zu klären und zu verändern.

Was ist Psychotherapie?

Psychotherapie bedeutet wörtlich übersetzt Behandlung der Seele beziehungsweise von seelischen Problemen. Sie bietet Hilfe bei Störungen des Denkens, Fühlens, Erlebens und Handelns. Dazu zählen psychische Störungen wie Ängste, depressive Verstimmungen, Essstörungen, Verhaltensstörungen bei Kindern und Jugendlichen, Süchte und Zwänge.

Darüber hinaus wird Psychotherapie bei psychosomatischen Störungen angewandt. Der Begriff Psychosomatik bringt zum Ausdruck, dass die Psyche (Seele) einen schädigenden Einfluss auf das Soma (Körper) hat.

Immer mehr werden psychologische Behandlungsmethoden - begleitend zu medizinischen Maßnahmen - bei organischen Störungen (z.B. bei chronischen Erkrankungen, bei starken Schmerzzuständen,  bei neurologischen Störungen, bei Herz-Kreislauferkrankungen....)  und  bei stressbedingten Gesundheitsstörungen (Spannungskopfschmerz, Migräne, Rückenprobleme,  Schlafstörungen, Erschöpfungssyndrome (burnout), Tinnitus...) eingesetzt.

Wann ist eine Psychotherapie ratsam?

Wer von seelischen Problemen geplagt wird und diese alleine nicht in den Griff bekommt, sollte sich eben sowenig wie bei körperlichen Erkrankungen scheuen, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Dies gilt natürlich vor allem dann, wenn sich die psychische Störung schon über längere Zeit hinzieht oder wenn sie sich gar mehr und mehr verschlimmert. Voraussetzung ist allerdings, dass der Betroffene ernsthaft dazu bereit ist, sich mit seinen Problemen auseinander zusetzen und an deren Beseitigung - unterstützt durch den Therapeuten - mitzuarbeiten. Damit eine Psychotherapie erfolgreich ambulant durchgeführt werden kann, muss beim Patienten im übrigen ein Mindestmaß an psychischer Stabilität und Belastbarkeit noch gegeben sein. Andernfalls ist eine stationäre Psychotherapie vorzuziehen.

In der Psychotherapie werden  keine Medikamente verordnet. Der Behandlungsansatz ist ein anderer. Er unterstützt den Patienten mit psychologischen Mitteln dabei, die seelische Erkrankung durch eine bewusste Auseinandersetzung mit ihren Ursachen und/oder durch gezieltes Einüben neuer Verhaltensweisen zu überwinden. Falls eine organische Erkrankung mitbehandelt werden muss, oder wenn bei einer seelischen Erkrankung eine Kombination von psychologischer und medikamentöser Therapie notwendig ist, arbeitet man in der Psychotherapie mit Ärzten zusammen.

Informationen zum Ablauf der Therapie

In den ersten Behandlungsstunden  stellt der Therapeut die  Diagnose und ggf. Indikation für eine Behandlung. Meist zeigt sich in diesen Sitzungen auch schon, ob sich voraussichtlich die notwendige vertrauensvolle Beziehung zwischen Ihnen und dem Therapeuten einstellen wird, die für den Behandlungserfolg sehr bedeutsam ist.

Darauf müssen Sie auch noch achten!

Ebenso wichtig wie die Therapieform ist, dass  die "Chemie" zwischen Ihnen und mir als Therapeutin stimmt. Achten Sie auf Ihre innere Stimme. Fühlen Sie sich im ersten Gespräch gut aufgehoben, dann ist eine bedeutende Voraussetzung für den Therapieerfolg erfüllt. Stellt sich in den ersten Sitzungen kein Vertrauensverhältnis ein, sollten Sie einen anderen Therapeuten aufsuchen.

Nach der ersten Sitzung, noch bevor der Therapeut mit der eigentlichen Behandlung beginnt, müssen Sie einen Arzt, z. B. Ihren Hausarzt, aufsuchen. Dieser klärt ab, ob evtl. auch eine körperliche Erkrankung vorliegt, die zusätzlich medizinisch zu behandeln ist.

Terminvereinbarungen

In der Regel werde ich mit Ihnen die Termine so vereinbaren, dass Sie keine Wartezeit haben.

Termine, die nicht spätestens 24 Stunden vor dem Termin von Ihnen abgesagt werden, kann ich kurzfristig nicht mehr anderweitig vergeben und muss Sie Ihnen in Rechnung stellen.

Zur Abrechnung

Für meine Bemühungen stelle ich Ihnen eine Rechung aus.

Zur Therapie

Wichtig für Sie ist noch zu wissen, was in einer Therapie auf Sie zukommt.

Die angestrebten Veränderungen können manchmal mit schmerzhaften seelischen Prozessen verbunden sein.

Ihre Arbeit ist es diese Prozesse durchzustehen und meine, Sie unterstützend zu begleiten. Klären Sie bitte auch  Ihre Angehörigen darüber auf.

Eine Therapie braucht Zeit. Bitte überprüfen Sie, ob Sie die wöchentlichen  notwendigen Termine einplanen können !

 

.............und jetzt wünsche ich Ihnen Mut für den ersten Schritt